Amazonia Survival · Bushcraft im Amazonas
14 Tage Expedition in den echten Amazonas. 9 Tage komplett abgeschnitten von der Zivilisation. Nur 10 Plätze. Zum Schluss, wenn du willst, Machu Picchu.
Über die Expedition
Du kommst nicht hierher, um es bequem zu haben. Du kommst an einen Ort, an dem die Natur die Regeln macht. Da ist der Dschungel: dicht, laut und gleichgültig gegenüber deinem Komfort.
Wir schlafen in Hängematten zwischen den Bäumen. Wir sind mit einheimischen Guides unterwegs, die dieses Gebiet seit ihrer Geburt kennen. Wir wandern abseits der Wege, ohne Netz und ohne die Annehmlichkeiten, an die wir gewöhnt sind. Wir lernen, das zu nutzen, was der Wald und der Fluss uns geben.
9 Tage lang gibt es im Amazonas nichts außer der Gruppe, dem Dschungel und dem, was du in dir findest, wenn es keinen Ort mehr gibt, an den du fliehen kannst. Nicht, um etwas zu beweisen. Sondern um dich daran zu erinnern, wie wenig man wirklich braucht.
Erfahrung

Kein Strom, kein WLAN, keine Benachrichtigungen. Der Alltagskomfort bleibt zu Hause. Hier gibt es nur das, was du bei dir hast.

Dein Schlafzimmer sind die Baumkronen. Die Nächte im Dschungel sind laut, heiß und mit nichts zu vergleichen, was du kennst. Moskitonetze sind selbstverständlich.

Wasser, Feuer, Gelände lesen, Lager bauen. Die Grundlagen des Überlebens in den Tropen, vermittelt von Menschen, die hier leben.

Stundenlange Märsche durch dichten Dschungel. Die Guides gehen mit Macheten voraus.

Unterwegs mit Peke-Peke-Booten, Baden im Fluss, Fisch vom Feuer, Tiere beobachten. Eine Seite des Amazonas, die Touristen nicht zu sehen bekommen.

Eine kleine Expedition, weit weg vom Massentourismus. Gemeinsame Erlebnisse, aus denen ganz natürlich echte Verbindungen entstehen.
„Der Dschungel hält sich an keine Pläne. Auch wir bringen kein fertiges Drehbuch mit. Richtung und Tempo bestimmen die Bedingungen.“
Ablauf
Jeder Tag hat seine Action. Du lernst von Menschen, die hier leben, und machst es sofort selbst: Feuer, Unterschlupf, Bogen, Floß.
Ankunft und Treffen der Gruppe. Landest du noch bei Tageslicht, gehen wir gleich an den Strand von Miraflores: Das erste Bad im Pazifik gehört dir. Abends Briefing und Ausrüstungscheck, dann gemeinsames Abendessen: das erste Ceviche und die ersten Gespräche mit dem Team.

Wir starten am Morgen. Draußen ziehen die Wüstenküste und die Pässe der Anden vorbei, gegen Abend die ersten Palmen und die feuchte Luft des Dschungels. Übernachtung an seinem Rand, die letzte in einem Bett für die nächsten Tage.

Morgens Boquerón del Padre Abad: Hier schneidet sich der Fluss in einer engen Schlucht durch die Berge, von den Felswänden stürzen Wasserfälle. Baden unter dem Wasserfall Velo de la Novia, die letzte Dusche mit so einer Aussicht. Dann mit den Peke-Peke-Booten flussaufwärts: Hinter jeder Biegung verschwinden Straßen und Netz. Gegen Abend das erste Lager und die erste Lektion: wie man die Hängematte aufhängt, damit man morgens nicht auf dem Boden aufwacht.

Die Guides bringen dir bei, was sie selbst als Kinder gelernt haben. Wie man die Machete hält, damit man schneidet und sich nicht verletzt. Wie man Feuer macht, wenn alles nass ist: das trockene Innere eines Stamms und ein Harz, das brennt wie Anzünder. Welche Liane nach dem Schnitt sauberes Trinkwasser gibt.
Nach Einbruch der Dunkelheit Nachtwanderung mit Stirnlampen: Vogelspinnen, Frösche, Stabschrecken und die roten Augen der Kaimane im Lichtkegel.

Platz auswählen, Gerüst aus Stangen, Dach aus Palmblättern, gelegt wie Dachziegel. Der Guide prüft, ob dein Unterschlupf einen tropischen Regenguss übersteht, und in dieser Nacht schläfst du unter dem, was du gebaut hast. Am Nachmittag ein Bogen aus Palmholz, eine Sehne aus Chambira-Fasern und die ersten Pfeile auf die Zielscheibe.

Reuse aus Schilfrohr, Netz, Speer: Jedes Team fischt auf seine Art. Den Fang garen wir in Bijao-Blättern, so wie man es hier seit Generationen macht. Für Mutige Suri: fette Larven aus dem Palmstamm, roh oder direkt vom Feuer. Am Nachmittag Baden im Fluss und Zeit, alles auf den Steinen zu trocknen.

An diesem Tag kommt ein Curandero ins Lager, ein einheimischer Heiler. Er zeigt die Apotheke des Dschungels: ein Blatt gegen Insektenstiche, eine Rinde gegen Fieber, ein Baumsaft zum Desinfizieren einer Wunde, eine Rindenfaser statt Verband. Abends am Feuer eine Limpia, ein traditionelles Reinigungsritual, bevor wir in den tiefsten Teil der Expedition gehen. Niemand muss etwas, du kannst auch einfach nur zuschauen.

Der tiefste Punkt und das schwierigste Gelände. Wir gehen durch das Bachbett, balancieren über umgestürzte Stämme und klettern an Wurzeln die Böschungen hoch. Die Guides gehen mit Macheten voraus. Am Ende des Tages die Belohnung: ein Bad an einer Stelle, zu der kein Weg führt.

Morgens gehen wir mit einem Jäger aus der Gegend. Er bringt dir bei, Spuren zu lesen: wer hier nachts vorbeigekommen ist, wo Pekaris den Boden aufgewühlt haben, woran man erkennt, dass ein Tapir am Wasser war. Er zeigt auch alte Fallen aus Lianen und Ästen, die wir nach der Lektion wieder abbauen.
Solo-Nacht, freiwillig. Wer will, verbringt die Nacht allein: eigene Hängematte, eigenes Feuer, rundherum der Dschungel. Der Guide ist in Hörweite der Trillerpfeife. Wer lieber bei der Gruppe schläft, schläft bei der Gruppe, auch das ist eine gute Entscheidung.

Wir suchen Balsabäume, eines der leichtesten Hölzer der Welt, binden die Stämme mit Lianen zusammen und schnitzen Paddel. Dann der Test: Wir treiben ein Stück den Fluss hinunter, auf dem, was wir gebaut haben. Die Boote fahren hinterher, niemand bleibt länger im Wasser, als er will.

Wir besuchen eine Familie, die am Fluss lebt: wie man hier wohnt, was man isst, was der Dschungel den Kindern beibringt. Abends das letzte Lagerfeuer und ein Kreis: Jeder erzählt, was er im Dschungel lässt und was er mit nach Hause nimmt.

Mit dem Boot flussabwärts, dann über die Anden zurück nach Lima. Die erste heiße Dusche seit vielen Tagen und ein richtiges Bett. Am letzten Tag noch einmal der Pazifik. Abends Abschiedsessen und das Zertifikat Amazonia Survival mit den Unterschriften der Guides.

Den Rückflug buchst du selbst, wir helfen dir bei der Auswahl der Verbindung.
Nach neun Tagen im Dschungel willst du auch Machu Picchu sehen? Statt am Tag 14 nach Hause zu fliegen, fliegst du von Lima nach Cusco: mit dem Zug durch das Tal des Urubamba, Machu Picchu mit Guide und eine Nacht in Cusco. Du fliegst 3 Tage später zurück, Aufpreis 690 USD. Details zur Option
Die Reihenfolge der Tage im Dschungel legen die Guides vor Ort fest, je nach Wetter und Wasserstand der Flüsse. Die genauen Lagerplätze bekommst du nach der Anmeldung.
Bilder von der Expedition
Fotos von unseren Expeditionen: Lager, Flüsse, Tiere und die Menschen, mit denen wir in den Wald gehen.












Ehrlich gesagt
Termine und Preis
14 Tage · 3 900 USD · max. 10 Personen. Die Expedition findet ab 6 Anmeldungen statt. Nach der Expedition kannst du Machu Picchu Express dazubuchen: 3 Tage mit Flügen, Zug und Eintritt, 690 USD.
Option nach der Expedition
Du willst auch Machu Picchu sehen? Statt am Tag 14 nach Hause zu fliegen, fliegst du von Lima nach Cusco. Abends mit dem Zug durch das Tal des Urubamba, morgens Machu Picchu mit Guide, zum Schluss eine Nacht in Cusco. Du fliegst 3 Tage später nach Hause als der Rest der Gruppe.
Im Preis: Flug Lima - Cusco - Lima, Zug hin und zurück, Eintritt nach Machu Picchu, Bus zur Zitadelle, Guide, 3 Übernachtungen und Transfers. Dein großes Gepäck wartet im Hotel in Lima auf dich, nach Cusco fliegst du mit einem kleinen Rucksack.
So zahlst du: 390 USD per Überweisung, zusammen mit der zweiten Rate für die Expedition oder dann, wenn du die Option später dazubuchst. Die restlichen 300 USD zahlst du erst in Lima bar, vor dem Flug nach Cusco. Nimm saubere, unbeschädigte Scheine mit: Beschädigte werden in Peru nicht angenommen.
| Termin | Mit dieser Option fliegst du ab Lima am | Option buchbar bis |
|---|---|---|
| S2 04.07. - 17.07. | 20.07.2027 | 05.04.2027 |
Du kreuzt die Option bei der Reservierung an oder buchst sie später dazu, spätestens bis zum Datum in der Tabelle: Die Tickets für Machu Picchu sind personalisiert und schnell vergriffen.
Die Nachricht selbst kostet nichts. Wähle einen Termin, dann ist die Nachricht an deine Ansprechpartnerin schon fertig. Du hast nur eine Frage? Frag ohne Buchung.

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Zusammen 3 900 USD. Du kannst auch alles auf einmal zahlen. Mit der Option Machu Picchu Express zusammen 4 590 USD: 390 USD überweist du mit der zweiten Rate, 300 USD zahlst du bar in Lima.
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